Oberbayerisches Volksblatt

OVB 21.4.2015,

erschienen im OVB online und in den Zeitungen Oberbayerisches Volksblatt, Chiemgau-Zeitung und Mangfall-Bote. 

Bad Aibling im Jahr 2013: Der IT- und Security-Experte Joe, welcher schon öfter im Visier der NSA war, wurde im oberbayerischen Chiemgau angeschossen und ist dann spurlos verschwunden. Sein Freund Jonas und dessen Frau Clara forschen nach und geraten immer mehr in die Geschehnisse hinein.

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© OVB
Dabei decken sie eine seltsame Geschichte auf, die Joe und seinen Zwillingsbruder Max betreffen. Max ist ein sturköpfiger Bauer, der den Hof der Eltern regelrecht in den Ruin treibt. Am Ende kommt eine Familientragödie ans Licht!
Der Roman „Im Zeichen der Zwillinge“ geschrieben von Germar Wiehl ist kein gewöhnlicher Kriminalroman, da weder ein Kommissar ermittelt, noch ein Mord aufgedeckt werden soll. Es ist viel mehr ein Genre-Mix, aus Kriminalroman und Reiseroman. Clara und Jonas nehmen die Leser mit in die Provence und lassen sie teilhaben an wunderschönen Landschaften, kulinarischen Spezialitäten und traditionellen französischen Festen. Aber der Roman spielt auch in der Kendlmühlfilze am Chiemsee. Gewürzt mit Liebe, Schicksalsschlägen und Humor, ist Germar Wiehl ein sehr guter, abwechslungsreicher Roman gelungen.
Schon ab der ersten Seite wird der Leser mitten ins Geschehen geworfen: Er erfährt sofort von Joes Verschwinden. Für Spannung ist also von Anfang an gesorgt.
Die Ereignisse überschlagen sich. Es wird sehr zeitraffend und aus der Perspektive verschiedener Personen erzählt. Man sollte das Buch also möglichst genau lesen und mitdenken, sonst versteht man die Handlung nicht und verpasst einige überraschende Ereignisse und Wendungen.
Das Ende ist anders, als man es erwartet hätte. Es lässt dem Leser Freiraum, den weiteren Verlauf weiterzuspinnen, noch so scheinbar unwichtige Dinge im Roman, doch eine große Bedeutung für die Handlung haben.
Ein guter und einfacher Schreibstil trägt zum Lesefluss und zum Lesevergnügen bei.
Germar Wiehl: „Im Zeichen der Zwillinge“, Verlag epubli, 10,69 Euro, ISBN: 978-3-737-1144

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